Ausstellungshinweis:


06.10.2017 – 15.10.2017
KNOTENPUNKT FESTIVAL

 

Das KNOTENPUNKT Festival, das die vergangenen vier Jahre mehr als 10.000 Besucher in Hamburg zusammenbrachte, wird 2017 erstmals zu einer städte- und länderübergreifenden Veranstaltungsreihe: An den Knotenpunkten Berlin, Wien, Köln und Leipzig wird ein wechselseitiger Austausch zwischen den verschiedenen Akteuren des aktuellen Kunstgeschehens entstehen. Vielfalt, Kunst und Dialog stehen im Fokus des Zusammentreffens.

Neben der Präsentation von zeitgenössischer Kunst, werden temporäre Installationen, Performances oder vor Ort gemalte Fassaden das Programm abrunden. In jeder Metropole wird darüber hinaus mit örtlichen Galerien und Kunstinstitutionen zusammengearbeitet. Mit den Kooperationspartnern der jeweiligen Städte URBAN SPREE (Berlin), RABBIT EYE MOVEMENT (Wien), CityLeaks Urban Art Festival (Köln) und krudebude (Leipzig) soll es zu langfristigen Vernetzungen kommen, die über die eigene Stadt hinausgehen.

Kunst und Kultur wird im Sinne des Festivals als ein dynamisches Gewebe verstanden, das geografische und disziplinäre Grenzen überwindet und allein in Verbundenheit gelingt. Zum Ende der Festivalserie, laufen die gewobenen Fäden in der Hamburger Affenfaust Galerie zu einem bunten Knoten zusammen.

 

Aus dem Atelier der Schlumper sind Michael Gerdsmann und Rohullah Kazimi an der Ausstellung beteiligt.

 

Vernissage:

Freitag, 6.10., 19 - 24 Uhr

Eintritt gegen Spende!

 

Öffnungszeiten:

Eintritt gegen Spende!

Samstag - Sonntag, 7.10. - 8.10., 13 - 19 Uhr

Montag, 9.10., geschlossen

Dienstag - Freitag, 10.10. - 13.10., 15 - 19 Uhr

Samstag, 14.10., 13 - 22 Uhr, Lateview

Sonntag, 15.10., 13 - 19 Uhr 

 

 

AFFENFAUST GALERIE

PAUL-ROOSEN-STRASSE 43

22767HAMBURG

 

www.knotenpunkt.net

Ausstellungshinweis:


11.10.2017 – 11.11.2017
"KOPFKINO"

 

Vernissage | Eröffnungsprogramm:

 

Samstag 7. Oktober 2017 zur Langen Nacht der Museen

 

Magid Ajjane, Annemarie Arzberger, Linda Berger, Johannes Dechau, Peter Kapeller, Rohullah Kazimi, Josef Landl, Sylvia Manfreda, Ursula Mitter und Patrick Roman Scherer

 

Im Kopfkino vermischen sich Denken und Fühlen und die Vorstellungskraft der Künstlerinnen und Künstler trifft auf die des Publikums. Vom Tagtraum bis zu Beziehungsideen reicht das Spektrum der Imagination – einer Grundzutat künstlerischen Schaffens. Zu sehen sind Zeichnungen, Malerei, Stickerei und Objekte von KünstlerInnen aus Deutschland und Österreich.

 

 

Galerie 3

Alter Platz 25

9020 Klagenfurt

Österreich

 

www.flux23.net

24.09.2017 – 12.11.2017

Was aus Liebe gethan wird, geschieht immer
JENSEITS VON GUT UND BÖSE *

*Friedrich Nietzsche

 

akku e.V. hat in seinen diversen Ausstellungsprojekten nicht selten mit den Schlumpern zusammengearbeitet. Mit „Jenseits von Gut und Böse“ findet diese Kooperation nun erstmalig auch in Räumen der Schlumper statt.

 

Gut und Böse sind Kategorien, denen sich Menschen zuwenden, wenn sie moralische Orientierung erbitten. Die Ausstellung untersucht im »Jenseits von Gut und Böse« die Grenzgebiete dieser Kategorien. Dass dabei Nietzsches gleichnamiges Standardwerk mit den 6 künstlerischen Positionen oszilliert, ist ein koketter Zu- bzw. Einfall in letzter Sekunde, der spielerisch aufgenommen wurde und in sich selbst jenseits von Gut und Böse ist.

 

Der Schlumper Johannes Dechau zieht Grenzen zwischen Atelier-Besuchern und Atelier-Benutzern (achtes Hauptstück: Völker und Vaterländer). Benjamin Binder, ebenfalls Schlumper, zeigt sein Konzept der emotionalen Distanzierung inkl. Bemusterung der Repräsentanten seiner schwindenden Bezugspersonen (drittes Hauptstück: das religiöse Wesen). Gastkünstlerin Marina Sonnenberg aus Teterow irritiert mit ihren aus Zaunmaterialien handgewirkten Kinderwagen für Kuscheltiere (siebentes Hauptstück: unserer Tugenden). 

 

Die mit akku-Projekten assoziierte Künstlerin Angelika Höger hinterfragt die Grenzen des Vorwärtskommen in einer »Laufzeitanalyse« mit Schnecken. Das experimentelle Feld erweitert sie in einer gemeinsamen Arbeit mit Künstlerfreundin Lucie Marsmann: Das »Institut für pulsare Phoneidoskopie« installiert sich klang- und licht-kinetisch in der Galerie an einen Unort unter der Treppe (sechstes Hauptstück: wir Gelehrten). Alexander Gehring verbindet mit akku-Künstlern, dass er einige von ihnen als Fotograf porträtierte. Angeregt durch die Literatur okkulter Experimente interessiert er sich in seiner Fotoserie »Messages from the Darkroom« für Repräsentationen von Unerklärlichkeiten (zweites Hauptstück: der freie Geist). Alle Arbeiten eint, dass sie im Scheitern, Negieren oder Ablehnen eines klaren Bezugs zu den Moralkoordinaten Gut und Böse, den Blick für den dritten Weg freigeben können. Oder wie Nietzsche sagt »Eine Sache, die sich aufklärt, hört auf, uns etwas anzugehen.« (Volker Elsen, Vorsitzender AKKU e.V.)

 

An der Ausstellung sind beteiligt:

Benjamin Binder, Johannes Dechau, Alexander Gehring, Angelika Höger, Institut für pulsare Phoneidoskopie, Lucie Marsmann, Marina Sonnenberg 

 

Eröffnung: Samstag, 23.09.2017, 19.00 Uhr

Einführung: Volker Elsen (Vorsitzender akku e.V.)

Finissage: 10.11.2017 um 19 Uhr

 

Öffnungszeiten: Mi. – Fr. 16 –19 Uhr, Sa. 11 – 17 Uhr, So. 14 – 17 Uhr 

 

Galerie der Schlumper

Marktstrasse 131

20357 Hamburg