Veranstaltungshinweis:


20.06.2019

DER SALON

Das Thema: NÄHER GEHT IMMER


Am 20.06.2019 hat Oliver Sauer die Schlumper eingeladen den Salon um ein paar Bilder zu bereichern.

 

Hinzu kommen Musik, Literatur und Kulinarisches!

Einlass ist ab 19.00 Uhr, das Programm beginnt um 20.00 Uhr 

Eintritt kostet 12 Euro pro Person.

Der Ort:

HADLEY´S, Beim Schlump 84a.
Zu erreichen über U-Bahn Schlump (6 Minuten Fußweg) und/oder
Bushaltestelle Bezirksamt Eimsbüttel (3 Minuten Fußweg).



http://www.der-salon.hamburg
https://www.facebook.com/groups/1866243796979282/

Kontakt: 0172 - 41 40 573  
mail@oliversauer.com

 

 

14.06.2019 – 01.09.2019
VISIONÄRE ROHBAUTEN

EINE AUSSTELLUNG IM RAHMEN DES HAMBURGER ARCHITEKTURSOMMERS

 

Die Galerie der Schlumper widmet sich in dieser Ausstellung dem Thema Architektur. Gezeigt werden Arbeiten von Künstlern*innen der Ateliergemeinschaft „Die Schlumper“ und von verschiedenen Gästen.
„Die Schlumper“ sind eine 1980 von dem Hamburger Künstler Rolf Laute gegründete Ateliergemeinschaft, deren Atelier sich seit 1998 in den Räumen der Alten Rinderschlachthalle in Hamburg St. Pauli befindet. Der Name „Die Schlumper“ geht auf die Straße „Beim Schlump“ zurück, in der sich das erste Atelier der Künstler befand.
Die Künstler*innen mit unterschiedlichen Behinderungen und individuellen Positionen haben einen eigenen Stil und eigene Themen. Einige der Künstler*innen befassen sich thematisch mit visionären Rohbauten, mit Häusern, mit U-Bahn-Stationen oder Wohneinrichtungen.
In den letzten Jahren entstanden Malereien, Zeichnungen, Collagen und Objekte, in denen die Visionen der Künstler*innen Gestalt angenommen haben und welche nun in dieser Ausstellung zusammengetragen werden.
Möchte man die Arbeiten der Schlumper einer Kunstgattung zuordnen, könnten sie zur sogenannten „Art Brut“ gezählt werden, zur originären, rohen Kunst. Die künstlerische Einzigartigkeit der Schlumper und ihrer Bilder und Objekte zur Architektur lassen sich als „Anarchitektur“ bezeichnen, als anarchische, ursprüngliche Kunstwerke.

 

An der Ausstellung sind beteiligt:
Daniel Behrendt, Stefanie Bubert, Johannes Dechau, Katharina Ellrich, Michael Gerdsmann, Martin Gertler, Grumbowski, Rudi Helbig, Karl-Ulrich Iden, Rohullah Kazimi, Benjamin Langner, Michael Mehldau, Dominik Nichtern, Hugo Rothenhäusler, Steve Schneider, Marianne Wendland, Klara Zwick, u.a.

 

Eröffnung: Donnerstag, 13.06.2019, 19.00 Uhr

 

Öffnungszeiten: Mi. – Fr. 16 –19 Uhr, Sa. 11 – 17 Uhr, So. 14 – 17 Uhr 

 

 

Galerie der Schlumper

Marktstrasse 131

20357 Hamburg

 

 

Uwe Bender, 2005 Foto: Gesche-M. Cordes


NACHRUF UWE BENDER

Am 3. Juni 1943 wurde Uwe Bender in Wesermünde geboren.
Uwe Bender war ein Künstlerstar der Postmoderne, ein unermüdlicher Arbeiter, eine schillernde Persönlichkeit, Maler, Zeichner und Rockmusiker. Als künstlerischer Autodidakt war sein Ziel immer, berühmt zu werden, anerkannt, als Künstler und Persönlichkeit. Uwe Bender ging mit der Zeit, aufmerksam verfolgte er Trends, in der Mode, aber auch in der Pop- und Jugendkultur.
Uwe Bender hat sich mit großem Selbstbewusstsein immer als Künstler verstanden und schon in seiner Jugend gezeichnet. Anfang der 80er Jahre gehörte er zu den ersten Künstlern, die sich dem Atelier der Schlumper angeschlossen haben. Seit dieser Zeit sind zahlreiche großformatige, bis zu zwei mal vier Meter messende Malereien in Öl und Acryl auf Leinwand und unzählige Pastell- und Wachskreidezeichnungen entstanden.
Für Rolf Laute war Uwe Bender eine Schlüsselfigur, sein Selbstverständnis als Künstler, seine regelrecht obsessive Produktion von Zeichnungen und die Verweigerung jeglicher fremdbestimmter Arbeitsangebote, waren mit ausschlaggebend für die Gründung eines Ateliers für Künstler mit Behinderung. Und später für die Einrichtung des Arbeitsprojekts „Schlumper von Beruf“, das die Arbeitsbedingungen von Künstlern wie Uwe Bender maßgeblich verbessern sollte.
Uwe Bender ist in der Nacht vom 26. auf den 27. Mai 2019, nur ein paar Tage vor seinem 76. Geburtstag, nach kurzer Krankheit verstorben.

(A. Pongs-Laute)

 

 

 

 

31.03.2019 – 04.08.2019

GEWÄCHSE DER SEELE – Pflanzenfantasien zwischen Symbolismus und Outsider Art

 

Im Mittelpunkt des interdisziplinären und inklusiven Kooperationsprojekts Gewächse der Seele steht die Bedeutung der Pflanze als künstlerische Ausdrucksform seelischer Zustände. Mit Ausstellungen, Installationen sowie Performance-, Tanz- und Theaterproduktionen thematisieren das Wilhelm-Hack-Museum (Ludwigshafen), die Sammlung Prinzhorn (Heidelberg), zeitraumexit (Mannheim), die Galerie Alte Turnhalle (Bad Dürkheim) und das Museum Haus Cajeth (Heidelberg) die „Gewächse der Seele“  in der Outsider Art und stellen sie unter verschiedenen Gesichtspunkten dar.
Die Galerie Alte Turnhalle der Lebenshilfe Bad Dürkheim hat immer wieder auch internationale Zeichnungsausstellungen präsentiert. Es war also naheliegend für „Gewächse der Seele“ die zeitgenössischen Zeichnungen in den Fokus zu nehmen. Wir zeigen eine Fülle von Werken aus Ateliers aus Deutschland, Holland, Finnland, Schottland, Italien und Belgien, die in ihrer Vielfalt begeistern.
Nicole Schmuhl aus dem Atelier der Schlumper zeigt hier großformatige Papierschnitte.

Galerie Alte Turnhalle


Dr.-Kaufmann-Straße

4
67098 Bad Dürkheim


Öffnungszeiten:


So. 14.00–18.00 Uhr


oder nach Vereinbarung
Eintritt frei
barrierefrei