21.09.2018 – 18.11.2018
GEGEN DEN STRICH

Malerei aus der Kunstwerkstatt 18 und dem Atelier der Schlumper

 

Eröffnung: Donnerstag, 20.09.2018, 19.00 Uhr

 

Die Galerie der Schlumper zeigt in dieser Ausstellung Arbeiten dreier Künstler, G. Leh und S. Stutz aus der Kunstwerkstatt 18 des Forensischen Therapiezentrums in Ochsenzoll und Thorsten Raab aus dem Atelier der Schlumper. Zu sehen sind drei sehr unterschiedliche Positionen, deren gemeinsame Grundlage die Malerei ist.

 

Öffnungszeiten: Mi. – Fr. 16 –19 Uhr, Sa. 11 – 17 Uhr, So. 14 – 17 Uhr 

 

Galerie der Schlumper

Marktstrasse 131

20357 Hamburg

15.06.2018 – 09.09.2018
LANGES FÄDCHEN...

Textile Arbeiten von KünstlerInnen aus Hamburg und Berlin

 

Eröffnung: Donnerstag, 14.06.2018, 19.00 Uhr

 

An der Ausstellung beteiligte Künstlerinnen und Künstler:

Katharina Ellrich, Julia Maiquez Esterlich, Michael Gerdsmann, Senem Gürüz, Jessica HalmLisa Herfeldt, Karl-Ulrich Iden, Rohullah Kazimi, Dominik Pawlowski, Oliver Rincke, Nicole Schmuhl, Bernd Wicklein, Peter Wulf, Miriam Zadil, Klara Zwick, u.a.

 

Öffnungszeiten: Mi. – Fr. 16 –19 Uhr, Sa. 11 – 17 Uhr, So. 14 – 17 Uhr 

 

Galerie der Schlumper

Marktstrasse 131

20357 Hamburg

 

 

13.04.2018 – 03.06.2018
BERNHARD KREBS – "AUS MUSIK ETWAS DICHTEN..."

Bernhard Krebs wurde am 4. Dezember 1951 in Hamburg geboren. Seit seinem sechsten Lebensjahr wohnt Bernhard Krebs in der kleinen Dreizimmerwohnung in Hamburg-Eimsbüttel, zusammen mit seiner Mutter bis zu deren Tod 1995, und nun allein. In dieser Wohnung schreibe ich Geschichte, sozusagen, sagt er. Ich habe schon von Kindesbeinen an gemalt. In Holstein, da hatte ich den ersten großen Erfolg, ein Jahr nach dem Tod meiner Mutter. Oben in Rettin und Pelzerhaken, wo das U-Boot stationiert ist, bei Neustadt. Ich lebte in einem Caravan, da war alles drin, Dusche, französische Betten, sechs zusätzliche Plätze. In Schleswig-Holstein fing ich an zu malen, da konnte ich die Bilder zum Trocknen liegen lassen.

Seit 2005 ist Bernhard Krebs bei den Schlumpern. Er zeigte seine Arbeiten damals Rolf Laute (1940–2013), dem Initiator und künstlerischen Leiter der Schlumper. Da waren alle überrascht und haben mich gleich so genommen wie ich bin, sagt Bernhard Krebs. 

 

Filmabend am 18.05.2018 um 19 Uhr

„Warum lacht Herr W.?“ (2016) ein Dokumentarfilm von Jana Papenbroock über Michael Gerdsmann, Bernhard Krebs und Horts Wäßle.

 

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.

 

Eröffnung: Donnerstag, 12.04.2018, 19.00 Uhr

 

Öffnungszeiten: Mi. – Fr. 16 –19 Uhr, Sa. 11 – 17 Uhr, So. 14 – 17 Uhr 

 

Galerie der Schlumper

Marktstrasse 131

20357 Hamburg

 

 

09.02.2018 – 31.03.2018
STILLLEBEN

Was ist ein Stillleben? Es lässt sich wörtlich verstehen als Darstellung des „stillen Lebens“. Dafür stellen Künstlerinnen und Künstler auf ihren Bildern gewöhnliche, reglose Gegenstände zusammen: Zu sehen sind zum Beispiel Blumensträuße in Vasen, Tassen, Teller, Gefäße, ein Blumentopf und Gläser, weitere Haushaltsdinge wie ein Haartrockner oder ein Wecker und ein Tonbandgerät. Was macht diese alltäglichen Gegenstände für Bilder und die Betrachtung interessant? 

Erstmals wird eine umfassende Auswahl der Schlumper-Stillleben in der Galerie gezeigt – und damit eine weitere Kunstgattung präsentiert, Ausstellungen zu den Schlumper-Landschaften oder -Porträts haben bekanntlich schon stattgefunden.

Im Stillleben zeigt die Malerei ihr Können und ihre Fantasie. Die Bezeichnung „Stillleben“ entstand erst Mitte des 17. Jahrhunderts, im goldenen Zeitalter der holländischen Malerei. Aber entsprechende Motive waren schon in der Antike bekannt. Alltägliche Gegenstände wurden dabei zu einem bedeutsamen Modell für die Demonstration, wie täuschend echt zum Beispiel Früchte und andere Gegenstände dargestellt werden können oder dafür, wie viel oder wie wenig – an Linien, Schattierungen oder Farbe – es braucht, dass wir sofort einen Gegenstand auf einem Bild erkennen. Spannend ist dabei auch, wie sich dieser Gegenstand vom Hintergrund abhebt, wie sie allein durch Farbe und Form Wirkung erzielen.

Die Künstlerinnen und Künstler der Schlumper nehmen die stillstehenden Gegenstände, die Blumen, Tassen oder andere Geräte, genauso wahr wie die Künstler des 17. Jahrhunderts, als die Stillleben berühmt wurden. Aber die Schlumper geben sie malerisch anders wieder, es geht den Schlumper nicht um die genaue, naturalistische Darstellung, sondern um eine eigene Ausdrucksweise und „künstlerische Auffassung“ (Liebermann), dadurch zeigen ihre Bilder eine „malerische Fantasie“, auch „malerische Experimente“, und fordern auch von den Betrachterinnen und Betrachtern diese Fantasie, gerade weil der dargestellte Gegenstand nichts Besonderes hergibt. Der „Wert der Malerei“ liegt nicht darin, was sie darstellt, sondern wie sie es darstellt. In der Handschrift der Malerin oder des Malers. Es geht also nicht allein um die anschauschliche, realistische Nachahmung eines Gegenstandes, sondern vor allem um deren Anordnung, Komposition, Gestaltung und den „Ausdruck einer Stimmung oder von Gefühlen“, wie Henri Matisse es einmal formuliert hat.

Merkwürdig ist, dass in der Kunstgeschichte der Stilllebenmalerei anfänglich nur wenig Ansehen zuerkannt und das Stillleben lange (bis ins 19. Jahrhundert) überwiegend als unvollkommene, gering geschätzte Gattung eingestuft wurde. Gleichzeitig aber sind Stillleben auf dem Kunstmarkt und beim Publikum beliebt, begehrt und teuer. Vielleicht deshalb hat noch heute fast jede Malerin und jeder Maler und auch die Performance-Künstler Requisiten wie Musikinstrumente, Bücher, Früchtekörbe, Totenköpfe im Repertoire. Manchmal sind die Stillleben eigentlich abstrakt und dennoch meint man Blüten, Blätter oder Seifenblasen im Bild zu erkennen. Die Arbeiten der Schlumper werden ergänzt durch Arbeiten von Gastkünstlern wie der Hamburger Künstlerin Gitte Jabs und dem in New York lebenden Schweizer Künstler Hans Witschi.

Schließlich werden die stillstehenden Alltagsgegenstände und unbeweglichen, unbelebten Dinge zu bedeutenden Bildern, denn Stillleben sind oft Sinnbilder. Zum Beispiel für ein Zeichen für Zufriedenheit oder für Lebensfreude, auch als Zeichen der Vergänglichkeit oder auch für Zeitlosigkeit. So hat man gesagt, ein Blumenstrauß, wenn er erst einmal gemalt ist, verwelkt nicht, er bleibt das ganze Jahr über, oder noch länger, frisch. (Christian Mürner)

 

An der Ausstellung sind beteiligt:

Olaf Behnke, Benjamin Binder, Stefanie Bubert, Johannes Dechau, Ulla Dietrichsen, Katharina Ellrich, Wandad Farkhondeh, Michael Gerdsmann, Miriam Hosner, Gitte Jabs, Rohullah Kazimi, Friederike Körner, Künstler der Kunstwerkstatt 18, Benjamin Langner, Rabka Mehr, Horst Wäßle, Hans Witschi, u.a. 

Eröffnung: Donnerstag, 08.02.2018, 19.00 Uhr

 

Öffnungszeiten: Mi. – Fr. 16 –19 Uhr, Sa. 11 – 17 Uhr, So. 14 – 17 Uhr 

Am Karfreitag den 30.03.2018 bleibt die Galerie geschlossen.

 

Galerie der Schlumper

Marktstrasse 131

20357 Hamburg