12.04.2019 – 02.06.2019
HORST WÄßLE

Horst Wäßle wurde 1954 in Hamburg geboren, er gehört zu den Künstlern, die bereits die Anfangszeiten der Ateliergemeinschaft „Die Schlumper“ in den 1980er Jahren aktiv mit gestaltet und geprägt haben.
Als den Schlumpern im Jahr 1993 der Sprung in die behördliche Anerkennung gelang, war Horst Wäßle einer der Ersten, die einen festen Arbeitsplatz als Künstler in der Ateliergemeinschaft der Schlumper eingenommen haben.
In seiner Malerei hat Horst Wäßle einen eigenen, äußerst prägnanten Stil entwickelt. Als Maler geht er sehr spontan vor, er malt, was ihm ins Blickfeld kommt und im Augenblick beeindruckt. Seine Bilder zeigen meist einzelne Figuren - Mensch oder Tier, auch Personengruppen, die er in banalen, aus dem Leben gegriffenen Alltagssituationen zeigt. Abstrakt zu malen liegt ihm fern, obgleich seine Figuren einen hohen Abstraktionsgrad aufweisen. Proportionen bleiben außer Acht und anatomische Details werden stark vereinfacht dargestellt. Seine Figuren sind letztendlich geprägt durch eine stereotype Formgebung. Trotz der starken Verfremdung gelingt ihm eine eindeutige Zuordnung zur abgebildeten Person durch das Hervorheben prägnanter Merkmale oder individueller Erscheinungsformen, beispielsweise die Kleidung betreffend.
Horst Wäßle hat sich an einer Vielfalt von Ausstellungen auch weit über Hamburgs und Deutschlands Grenzen hinaus beteiligt. Neben der eigenständigen Ausführung verschiedener Wandgestaltungen hat er an vielen Kunstwerken im öffentlichen Raum mitgewirkt. Auch ist er maßgeblich beteiligt an der gemeinsamen gestalterischen Tätigkeit mit den Kindern in der Schule der Schlumper.

 

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.

 

Eröffnung: Donnerstag, 11.04.2019, 19.00 Uhr

 

Öffnungszeiten: Mi. – Fr. 16 –19 Uhr, Sa. 11 – 17 Uhr, So. 14 – 17 Uhr 

Am 1. Mai bleibt die Galerie geschlossen!

 

Galerie der Schlumper

Marktstrasse 131

20357 Hamburg

08.02.2019 – 31.03.2019
ROLLENBILDER

Eröffnung: Donnerstag, 07.02.2019, 19.00 Uhr

 

Meist verbindet man mit dem Begriff Rollenbild ein Klischee, bzw. ein tradiertes Bild gesellschaftlich zugeschriebener Rollen. In den Köpfen entstehen z.B. „Frauen- oder Männerbilder“, so auch in dieser Ausstellung. Andere Arbeiten beschäftigen sich mit dem Thema in eine Rolle zu schlüpfen, wie zum Beispiel die Rollen der Superhelden bei Rohullah Kazimi, oder die Rolle des großen Künstlerstars bei Christian Holtmann aus Bremen.
Doch nimmt man es etwas wörtlicher, kann auch etwas ins Rollen kommen und es kommen Räder ins Spiel.
Mit diesem erweiterten Begriffsverständnis lädt die Ausstellung den Betrachter ein, sich von den unterschiedlichsten Assoziationen überraschen zu lassen.

Unter dem Titel ROLLENBILDER zeigt die Galerie der Schlumper in einer Gruppenausstellung Arbeiten von Künstlern des Ateliers der Schlumper, der Kunstwerkstatt 18 des Forensischen Therapiezentrums in Ochsenzoll und weiteren Gästen aus Hamburg und Bremen.


An der Ausstellung beteiligte Künstlerinnen und Künstler:

Claudia Apel, Johannes Dechau, Ulla Dietrichsen, Katharina Ellrich, Daniela Grewe, Christian Holtmann, Miriam Hosner, Rohullah Kazimi, Bernhard Krebs, Dominika Pawlowski, Horst Wäßle, Künstler der Kunstwerkstatt 18, u.a.

Öffnungszeiten:

Mi. – Fr. 16 –19 Uhr

Sa. 11 – 17 Uhr

So. 14 – 17 Uhr 

 

Galerie der Schlumper

Marktstrasse 131

20357 Hamburg