A bestiary is a collection of pictures and stories about animals. The appearance, behavior, and characteristics of the animals are depicted, described, and interpreted. Distinctions between real and imaginary animals are unimportant.
The word bestiary is derived from the Latin word for beast, bestia. Bestiaries can include animals of all sorts, such as fish, zebras, lions, birds, dogs, seals, tigers, elephants, and others whose names are unknown. The Schlumper Gallery will soon be the home of a new bestiary.
Exhibiting Artists:
Inge Ahrendt, V. Antonopoulos, Bettina Arelt, Uwe Bender, Benjamin Binder, Stefanie Bubert, Johannes Dechau, Katharina Ellrich, Wandad Farkondeh, Michael Gerdsmann, Miriam Hosner, Karl-Ulrich Iden, Rohullah Kazimi, Bernhard Krebs, Benjamin Langner, Rabka Mehr, Thorsten Raab, Janika Roth, Sabina Simons, Claus-Dieter Szezech, Horst Wäßle, Niko Wolf, WolfGeorg, Brigitte Wolter, Matti Wustmann, Klara Zwick, and others
Opening: 10 November 2016 at 7:00 pm
Opening Hours
Wed. – Fri. 4:00 pm – 7:00 pm
Saturday 11:00 pm – 5:00 pm
Sunday 2:00 pm – 5:00 pm
The gallery will be closed on 24 and 25 December 2016, as well as on 31 December 2016 and 1 January 2017.
Galerie der Schlumper
Marktstrasse 131
20357 Hamburg
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Gemöschte Gefüle
Der Hamburger Künstler Nils Emde kuratiert in der Galerie der Schlumper eine Ausstellung mit Zeichnungen von:
Benjamin Binder
Peter Boué
Stefanie Bubert
Malte Struck
Thomas Thiede
Benjamin Binder
*1989 in Brasov/Rumänien, lebt und arbeitet in Hamburg
Neben seinem Interesse für Diktiergeräte beschäftigt sich Binder mit seiner Zukunft. Ein Aspekt dieser Auseinandersetzung sind zwischenmenschliche Beziehungen, insbesondere die zu seinen Eltern. In skizzenhaften Zeichnungen stellt er diese anhand von Landschaften und kleinen Geschichten dar.
Menschliches Verhalten, Tatsachen des Lebens und Gefühle werden in sinnbildliches übersetzt, um die Materie greifbarer und verständlicher werden zu lassen.
Steine und Felsen werden zu Tatsachen, ein Fluss zum Lauf des Lebens und Protagonisten der Geschichten manchmal auch zu Bienen. (Die Schlumper)
Peter Boué
*1957 in Hamburg, lebt und arbeitet in Hamburg
Der Boden, auf dem die Realität in Boués Bildern steht, ist schwankend. Die Darstellungen fußen auf einem schmal Grat zwischen dem Realen und Surrealen, zwischen dem Bekannten und Bewussten auf der einen und dem Rätselhaften und Unheimlichen auf der anderen Seite. In diesem Grenzbereich zwischen Vertrautem und Unsicherem, zwischen Vordergrund und mitschwingender Kehrseite gerät auch die Form mit großer Eindringlichkeit in den Fokus. Wo die Dinge und Orte nicht sofort und eindeutig entziffert werden können, erhalten die Striche und
Strukturen ein besonderes Gewicht. Sie sind nicht nur Bausteine eines Abbilds. Vielmehr verweisen sie auf sich selbst als Elemente eines Bildes, die noch ganz andere Aufgaben und Eigenschaften haben, die Richtungen und Rhythmen setzen, die in Dichte oder Streuung verschiedene Energiebündel schnüren, die ein bestimmtes Bildklima und wechselnde Flächengewichte markieren. (R. Beßling)
Stefanie Bubert
* 1976, in Hamburg, lebt und arbeitet in Hamburg
Seit 1999 ist Stefanie Bubert festes Mitglied der Ateliergemeinschaft „Die Schlumper“, in Hamburg. Hauptsächlich widmet sich Stefanie Bubert der Malerei. Auf ihren meist großformatigen Arbeiten thematisiert sie plakativ, mit kräftigen Pinselstrichen, jeweils ein einziges Motiv. Als abstrahierte Objekte erscheinen Autos, Bälle, Fenster, Kuchen und anderes. Den Titel der Arbeiten integriert Stefanie Bubert in Form von Schrift direkt ins Bild. (Die Schlumper)
Malte Struck
* 1981, in Braunschweig, lebt und arbeitet in Hamburg
Vorgefundene und inszenierte Landschafts- und Situationsaufnahmen aus sozialpolitischen, urbanen oder naturhaften Zusammenhängen werden durch den Einsatz von Text- und Soundzitaten aus populären und subkulturellen Kontexten überschrieben und zu neuen ambivalenten dunklen oder verstörenden Situationen geöffnet. Malte Struck bezieht sich in seiner Arbeit auf die Rorschachsche Projektion von Ideen und Gefühlen auf Dinge und Ereignisse. Metaphern und Anekdoten rund um die Instabilität der Gedanken und der projizierten Bedeutungen auf Objekte und Verhaltensweisen des täglichen Lebens. Er erkundet wechselnden Ansätze von Ideen sowie Verhaltensweisen, in dem er sie in Verbindung setzt mit Themen der Kunstgeschichte, Popkultur und Politik. Die Grundlagen seiner Arbeit hat etwas gemeinsam mit Psychodiagnostik, aber nicht in einem diagnostizierendem Sinn. Es ist mehr, dass er seine Projektion auf die Dinge nimmt, um eine neue Situation zu schaffen, welche für die Projektion des Empfängers geöffnet ist. Er möchte eine Reaktionen kanalisieren, aber ohne ein Ende, eine Antwort zu bieten.
Auf der Suche nach einer System-Infragestellender Kunst die nicht in platten Oberflächlichkeiten verharrt, bezieht sich Malte Struck auch auf Fluxus Künstler der 60/70 jahre, ohne diese nur historisch aufzuwärmen. Bereits erarbeitete Formen und Inhalte, Begriffe und Techniken werden stattdessen neu in Verbindungen gebracht und somit immer wieder in Frage gestellt und überprüft. Wiederkehrende Neuinterpretation als Möglichkeit der Weiterentwicklung einer Idee. Er durchdringt ideologisch geschlossene Systeme, überzeichnet, relativiert, komprimiert und bricht ohne eine bestimmte Haltung völlig preiszugeben. Durch diese strategische Umdeutung scheinbar „besetzter“ Felder stellt Malte Struck Fragen von gesamtgesellschaftlicher Relevanz. (V. Neumann)
Thomas Thiede
* 1967, in Plauen, lebt und arbeitet in München und Hamburg
Er studierte Kunstgeschichte, Philosophie und Theaterwissenschaften an der Ludwig Maximilian Universität in München. Außerdem studierte er Restaurierung an der Kunsthochschule in Dresden und Malerei an der Kunstakademie in Düsseldorf. Thiedes künstlerische Arbeit ist auf zwei Schwerpunkte fokussiert. Der eine Aspekt ist das Thema Zeichnung und zeichnungsbasierte Installationen. Parallel zum Zeichnungsthema betreibt Thiede das internationale Künstler-Austausch-Projekt Collaboration, was er 2008 initiiert hat. Seitdem hat Collaboration bereits 10 Projekte realisieren können z.B. in Großbritannien, Serbien, Island, der Slowakei, China und Finnland.
Zur Eröffnung und an den folgenden Donnerstagen, von 19 bis 21 Uhr, wird der Tättowierer Matteo Massaro von PAIN’T’HOUSE anwesend sein um die Zeichnungen von Thomas Thiede interessierten Gästen zu tätowieren.
Galerie der Schlumper
Marktstrasse 131
20357 Hamburg
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Eis Eis Baby
This summer the ‚Galerie der Schlumper’ shows objects, drawings, collages and paintings from the ‚Atelier der Schlumper’, the ‚Kunstwerkstatt 18’ and Gitte Jabs.
Participating in the exhibition in the ‚Galerie der Schlumper’ are the following artists:
Die Galerien Feinkunst Krüger, Heliumcowboy Artspace, Evelyn Drewes Galerie, Kramer Fine Art, Die Hamburger Galerie, Die Schlumper, Galerie der Villa, Galerie Herold, Galerie Kai Erdmann, Millerntor Gallery, OZM sowie die Affenfaust Galerie stehen seit (zusammen) 142 Jahren exemplarisch für die Vielfältigkeit der Hamburger Kunst. Auf Initiative der Affenfaust Galerie werden vom 11.06. bis zum 24.07.2016 Künstlerinnen und Künstler aus dem Programm dieser zwölf Hamburger Galerien zu einer übergreifenden Gruppenausstellung zusammen kommen.
Uwe Bender (born 3 June 1943) is oldest Schlumper who is still active. He calls himself the “Number One” Schlumper, and it is true that he was among the very first members of the atelier group “Die Schlumper” founded in 1980 by the Hamburg artist Rolf Laute (1941-2013). Uwe Bender’s “Affenbaum” [Monkey Tree] from 1984 has become the trademark of the group.
The art connoisseur Günther Gercken has written concerning Uwe Bender: “With his prolific production and mastery of all kinds of formats, he considers himself not only a professional artist, but also the Picasso of the group. … The inability to draw realistically has liberated him formally …”
For Rolf Laute, Uwe Bender was a key figure in the group. Bender’s sense of himself as an artist, his absolutely obsessive production of drawings, and his refusal to undertake any form of imposed work were decisive in the founding of an atelier for handicapped artists, and later for the establishment of the work project “Schlumper by Profession”, which significantly improved the working conditions for artists like Uwe Bender.
With the exhibition FARBE [PAINT], the Galerie der Schlumper is showing works by the artists Tongtad Mahasuwan and Daniel Behrendt. At first glance, their positions and approaches could not be more dissimilar.
Daniel Behrendt (born in Stendal in 1980) lives and works in Bremen. The point of emphasis in his work is the representation of façades as portraits of places, not to locate them geographically, but rather to evoke their specific atmosphere. On his wanderings through urban spaces, Behrendt collects impressions and snapshots, some of which he later in his studio transforms into paintings. In recent years, Behrendt’s work has increasingly transposed paintings into space-specific installations.
Tongtad Mahasuwan (born in Jakarta, Indonesia in 1978) has worked in the Schlumper Atelier since 2002. His way of working is first of all process-oriented. Paint is splashed over canvas and objects, leaving fine gradations of color and texture. His atelier space seems like a tachistic Gesamtkunstwerk. In this manner, beyond all his spontaneity, he achieves his own personal means of expression related to art informel and assemblage, producing works with a unified and formally coherent identity.
Both Behrendt and Mahasuwan, however, share in their works a similar passion for the physicality of paint. Surface structures and nuances of color create common points of reference between the works of these artists. Behrendt’s massive, thickly- smeared layers of oil paint and the stalagmite-like paint structures of Mahasuwan make this clear.
The exhibition offers the visitor the opportunity to confront directly this approach to the materiality of paint.
www.daniel-behrendt.net
Note:
Entering the exhibition at your own risk.
Opening: April 14th, 2016 at 7 p.m. Opening hours: Wednesday – Friday 16 –19 h, Saturday 11 – 17 h, Sunday 14 – 17 h
Closed on 1th May.
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An Acrobat in Life – Paper works and collages
Collages and works that use paper and other materials are among the most popular works of art. The Galerie der Schlumper will be showing powerfully expressive objects cut from paper and collages that are assembled using various adhesives. Current works by Schlumper artists and the Kunstwerkstatt 18 will be shown, as well as works from several collections. They reveal the originality, fantasy, and variety of this genre.
The title of the exhibition is taken from a collage by John Elsas (1851-1935) with the subtitle, “He is an acrobat in life, and that is what an artist is.” A number of Elsas’s collages from the Florence Gottet Collection will be shown.
Participating in the exhibition:
Magid Ajjane, Olaf Behnke, Johannes Dechau, Katharina Ellrich, John Elsas, Julia Maiquez Esterlich, Senem Gürüz, Jessica Halm, Karl-Ulrich Iden, Dominik Pawlowski, Nicole Schmuhl, Künstler der Kunstwerkstatt 18 u.a.
Opening: February 18th, 2016 at 7 p.m. Opening hours: Wednesday – Friday 16 –19 h, Saturday 11 – 17 h, Sunday 14 – 17 h